Warum Energie sparen? – Um die Umwelt zu schonen und die eigenen Kosten zu reduzieren

Sparen

15. Juni 2011

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Die globale Energiepolitik und die Energiewirtschaft sind Brennpunktthemen des 21sten Jahrhunderts. Aufgrund der ansteigenden Weltbevölkerung wird in der Zukunft der weltweite Energiebedarf sowie der Energieverbrauch wachsen. Die Weltbevölkerung ist im Jahr 2011 auf 7 Milliarden Menschen auf dem Planeten Erde beziffert. Prognostiziert sind für das Jahr 2030 dann 8 Milliarden Menschen und im Jahr 2050 sollen es bereits 9 Milliarden Erdenbürger sein. Angesichts dieser Zahlen ist es nicht zu leugnen, dass der Energieverbrauch pro Kopf in der Zukunft ansteigen wird. Für den Bezug von Energie müssen die sogenannten Primärenergieträger verarbeitet werden. Solche Primärenergiequellen sind beispielsweise die Braunkohle, die Steinkohle, das Erdöl, das Erdgas oder auch das Uran. Alle die Energieträger werden als die fossilen und endlichen Energiequellen bezeichnet. Das bedeutet, dass solche Rohstoffe der Menschheit nicht unbegrenzt für die Energieerzeugung zur Verfügung stehen werden. Sobald die Rohstoffquellen ausgebeutet und abgetragen worden sind, müssen andere Rohstoffe als Energiequellen genutzt werden. Beispielsweise wird für das Erdöl prognostiziert, dass bei den derzeitigen Vorkommen und gemessen am aktuellen Energieverbrauch, dieser Rohstoff nur noch für die kommenden 50 bis 70 Jahre genügen kann.

Es existiert somit ein Unverhältnis zwischen dem steigenden Energieverbrauch aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung einerseits und den sinkenden Vorkommen der fossilen Energiequellen andererseits. Eine weitere Problematik besteht für die Umwelt, da die zunehmende Anzahl der Menschen auch andere natürliche Ressourcen für sich beanspruchen. Beispielsweise könnte die Lebensmittelknappheit oder die Wasserversorgung in einigen Regionen der Welt problematisch werden. Noch schwieriger wird der Umgang mit der zunehmenden Anzahl von Naturkatastrophen, die unter anderem aufgrund des Klimawandels verursacht werden. Der Klimawandel wird partiell verursacht durch die Verbrennung der genannten fossilen Energiequellen, welche für die Strom- und Wärmeerzeugungen notwendig ist. Durch diese Verbrennung von Kohle oder aus Erdöl produzierten Produkten wird Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre freigesetzt. Dieses Gas verursacht den sogenannten Treibhauseffekt. Der natürliche prozentuale Anteil dieses Gases in der Luft liegt bei etwa 0,03 Prozent. Seit der Industrialisierung und besonders in den vergangenen 50 Jahren ist dieser Wert auf einen Anteil von 0,04 Prozent angestiegen. Das hat einen wesentlichen Anstieg der Jahresdurchschnittstemperatur zur Folge und verursacht letztlich eine Umstellung der globalen Wetterlage.

Um die vorhandenen natürlichen Energiequellen zu schonen und deren Abbau einzugrenzen, müssen neue Technologien entwickelt werden und muss die Menschheit lernen, Energie einzusparen. Durch umweltbewusstes Nutzerverhalten der Endenergieverbraucher und durch energieeffiziente Technologien kann der Energieverbrauch im Alltag minimiert werden und können die Rohstoffe letztlich länger erhalten bleiben.

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