Effektivzins Berechnung – So funktioniert’s!
Zum einen gehören hierzu die Zinsen sowie die Bearbeitungsgebühren der jeweiligen Bank. Zum anderen spielt die Laufzeit des Kredites ebenfalls eine große Rolle. Denn je länger die Laufzeit des Kredites, desto niedriger fallen die monatlichen Raten aus. Als dritte Größe fließt der Nettodarlehensbetrag mit ein. Größen wie zum Beispiel der nominale Zinssatz, die Ratenhöhe oder die Restschuld werden bei der Berechnung nicht beachtet. Da der Jahreszins als Prozentzahl ausgewiesen wird, heißt der korrekte Begriff Jahreszinssatz oder Effektivzinssatz. Umgangssprachlich haben sich jedoch die Begriffe Jahreszins oder effektiver Jahreszins durchgesetzt. Die Berechnung des Effektivzins erfolgt nach der internen Zinsfußmethode. Dieser wird auch als interner Zinssatz bezeichnet. Der Effektivzins wird dann mittels eines Rechners anhand der angegebenen Kenndaten des Kredites ermittelt.
Durch die Berechnung des Effektivzins wird dem Kunden ermöglicht, verschiedene Kreditangebote miteinander zu vergleichen. Dabei muss die Berechnung bei jedem Kreditinstitut auf die gleiche Weise erfolgen. Aus diesem Grund bestehen für die Berechnung gesetzliche Regelungen.
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